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Pestalozzi Studienausgabe

Johann Heinrich Pestalozzi. Ausgewählte Werke - Studienausgabe in acht Bänden

Herausgegeben von Rebekka Horlacher, Jürgen Oelkers, Daniel Tröhler. Einzeln und zusammen erhältlich.

Die achtbändige Studienausgabe der Werke von Johann Heinrich Pestalozzi bringt die Texte Pestalozzis nach der Kritischen Ausgabe zum Abdruck. Diese sind mit Sacherklärungen und einer ausführlichen Einleitung ergänzt, die in den Kontext einführt und den Lesenden somit einen einfachen Zugang zu Pestalozzi und seiner Zeit ermöglichen. Ziel dieser Studienausgabe, die von Rebekka Horlacher, Daniel Tröhler und Jürgen Oelkers herausgegeben wird, ist es, zentrale Texte Pestalozzis einem breiteren Publikum zugänglich und für die Lehre an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten auf einfache Weise greifbar zu machen. Die Herausgeber gehen davon aus, dass nur eine aktive Auseinandersetzung mit den «Klassikern» in ihrem historischen Kontext eine Disziplin theoretisch weiterentwickeln kann.

Alle acht Bände zum Sonderpreis von CHF 150

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Johann Heinrich Pestalozzi
Schriften zur Mütterlichkeit und Erziehung
Mit einer Einleitung und Anmerkungen neu herausgegeben von Petra Korte
138 S., CHF 23, € 15
In seinen Schriften zeigt sich klar, dass für Pestalozzi ab 1800 die Konfiguration von Weiblichkeit zur Konfiguration der Mutter wird. Seine pädagogische Welt wird zu einer Welt aus symbiotischen Mutter-Kind-Beziehungen, die allerdings durch die Hand des Schrifsteller-Pädagogen Pestalozzi angeleitet werden.

Beide Texte und das Vorwort zum Buch der Mütter werden hier in ihrer vollständigen Fassung abgedruckt und durch einen einleitenden Kommentar in den komplexen Kontext des Weiblichkeitsdiskurses um 1800 gestellt.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Abendstunde eines Einsiedlers, Stanser Brief
Mit einer Einleitung und Anmerkungen neu herausgegeben von Daniel Tröhler
120 S., CHF 20, € 11
Der Pestalozzi-Kult im 19. Jahrhundert wurde massgeblich durch die zwei vorliegenden Texte begründet. Aus heutiger Sicht interessiert deshalb nicht nur der Inhalt der Schriften, sondern auch deren Rolle in der sich im 19. Jahrhundert etablierenden (Schul-)Pädagogik.

Die hier zum Abdruck gelangenden Texte werden zum ersten Mal in allen historischen Varianten vollständig abgedruckt. Der einleitende Kommentar geht sowohl auf Pestalozzis Entwicklung wie auch auf seine Zeitgeschichte ein.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Sozialpädagogische Schriften II
Arbeit und Industrie nach 1800

Mit einer Einleitung und Anmerkungen neu herausgegeben von Philipp Gonon
172 S., CHF 24, € 13
In dieser Textauswahl geht es um die Erziehung der Armen und die «Hebung» der unteren Volksklassen. Hier war Pestalozzi in der Schweiz der exponierteste Vertreter, der neben rechtlichen und finanziellen Vorkehrungen vorwiegend an Erziehungsmassnahmen dachte. Drei Elemente sind zentral:
Armenerziehung, Volksbildung und Industrie.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Sozialpädagogische Schriften I
Die Neuhof-Schriften 1775−1779

Mit einer Einleitung neu herausgegeben von Daniel Tröhler
132 S., CHF 23, € 15
Die Einleitung zu den bekannten Neuhof-Schriften befasst sich mit Pestalozzis Sozialpädagogik und der Wirtschafts- und Sozialpolitik im Kontext der patriotischen Reformdiskussionen. Die Neuhof-Schriften verfasste Pestalozzi vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen als sozialpädagogischer Institutsleiter und protoindustrieller Kleinunternehmer. Pestalozzi betont die positive Bedeutung bzw. die Chancen der Frühindustrie und reflektiert umfassend über den engen Zusammenhang von politischer Ethik, Ökonomie und Erziehung.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwiklung des Menschengeschlechts
Mit einer Einleitung und Anmerkungen neu herausgegeben von Daniel Tröhler und Jürgen Oelkers
177 S., CHF 24, € 16
Die Nachforschungen (1797) gelten der Rezeption als theoretisches Hauptwerk Pestalozzis, obwohl zeitgenössisch kaum Reaktionen nachweisbar sind. Dennoch spiegeln sie eine genuine Möglichkeit, zwischen der Französischen und der Helvetischen Revolution Politik, Anthropologie, Geschichtsphilosophie und innerliche Sittlichkeit zusammen zu denken.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Über Gesezgebung und Kindermord
Mit einer Einleitung und Anmerkungen von Iris Ritzmann und Daniel Tröhler
192 Seiten, CHF 23, € 15
In der 1783 veröffentlichten Schrift analysiert Pestalozzi ein Thema, das die zeitgenössische Diskussion aufwühlte wie kaum ein anderes soziales Problem: Wie kommt es dazu, dass ledige Mütter ihre eigenen Kinder kurz nach der Geburt töten, wie soll man mit ihnen umgehen, und was kann präventiv dagegen unternommen werden?

Über Gesezgebung und Kindermord, nach intensiven Quellenstudien verfasst, fasst die tötenden Mütter als Opfer sozialpolitischer Missstände auf und fordert umfassende sozialpolitische Reformen zur kulturellen Erneuerung der Gesellschaft.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Schriften zur «Methode»
Mit einer Einleitung und Anmerkungen von Fritz Osterwalder
270 Seiten, CHF 27, € 20
Mit Wie Gertrud ihre Kinder lehrt (1801) beschreibt Pestalozzi zum ersten Mal öffentlich, was er unter seiner «Methode» versteht. Diese Schrift, die damals und bis heute ausserordentlich breit rezipiert wurde, wird hier vollständig abgedruckt. Sie ist begleitet von einigen kleineren, weniger bekannt gewordenen, aber deshalb nicht weniger konzisen Texten zur «Methode» und deren Bedeutung für die häusliche und schulische Erziehung und Bildung.

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Johann Heinrich Pestalozzi
Schriften zur Französischen Revolution
Mit einer Einleitung und Anmerkungen von Daniel Tröhler
244 Seiten, CHF 25, ca. € 18
In den Schriften setzt sich Pestalozzi mit den sozialen und wirtschaftlichen Ursachen und Folgen der Französischen Revolution auseinander. Diese Analysen erlauben es ihm, Stellung zu den politischen Unruhen zu nehmen, die auf die Schweiz übergriffen (Stäfner Unruhen 1794/1795). Trotz seiner Sympathie für die Anliegen der minder berechtigten Landbevölkerung weist er eine Neuorientierung der Gesellschaft zurück, die nur das wirtschaftliche Eigeninteresse der Bürger ins Zentrum rückt und das Gemeinwohl vernachlässigt.

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