Gesundheitsförderung und Prävention
Der Fachbereich hat zum Ziel
- Einen Beitrag zur Förderung einer guten und gesunden Schule zu leisten. Die Realisierbarkeit dieses Zieles kann nach Auswertungen der Erfahrungen, die in den Modellversuchen zur Gesundheitsfördernden Schule im „European Network of Health Promoting Schools, zu dem auch die Schweiz gehört, gesammelt worden sind
- Basierend auf gesundheitswissenschaftlichen Methoden und Programmen die Gesundheit von Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen zu Erhalten und zu Fördern
- Im Setting Schule zu gesellschaftlich drängenden und epidemiologisch bedeutsamen Phänomenen, wie Sucht, Suizid, Gewalt(?), Magersucht, Übergewicht Kenntnisse und Methoden zur Prävention zu vermitteln.
Auf der Grundlage des WHO Ansatzes «Gesundheit wird geschaffen, wo Menschen Leben, Arbeiten und Lieben», zielt Gesundheitsförderung an Schulen und in der Erwachsenenbildung auf Selbstgesteuertes, entdeckendes Lernen gesundheitlich bedeutsamer Zusammenhänge und ist Thema aller Leistungsbereiche der PHZH.
Moderne Gesundheitsförderung strebt in erster Linie die Vermittlung eines selbstverantworteten Gesundheitserhaltenden oder gesundheitsfördernden Lebensstils an. Ausgehend vom individuell vorhandenen Gesundheitsverständnis nehmen wir an, dass ein vernetztes, breites Verstehen gesundheitlich relevanter Zusammenhänge Menschen stärker sensibilisiert, zu grösserer Handlungskompetenz führt und sie zur Weiterentwicklung vorhandener Lebensstile anregt.
Der Prävention problematischer Verhaltensweisen und Konsumformen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sind besondere Schwerpunkte gewidmet.
Die 14 internen und externen Fachbereichsmitglieder sind in den Bereichen Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung tätig.

Walter Kern
