Berufseinführung: Vielfältige Inputs und hoher Praxisbezug
16.08.2010
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Nach den ersten zwei bis drei Jahren in einem Schulhaus kehren Lehrerinnen und Lehrer nochmals an die Pädagogische Hochschule Zürich zurück, um mit einer Weiterbildung die Phase der Berufseinführung abzuschliessen. Dies ist den Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern durchaus willkommen, wie regelmässige Befragungen der PH Zürich bei den Teilnehmenden zeigen.
Die neuste Evaluation der Berufseinführung im Januar 2010 hat gezeigt, dass 95 Prozent der über 150 teilnehmenden Lehrpersonen den Besuch der Weiterbildung als lohnenswert betrachten. Insbesondere der Praxisbezug und die vielfältigen Anregungen werden sehr positiv wahrgenommen. Über 90 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie die Weiterbildung zur Reflexion ihrer beruflichen Praxis angeregt hat und rund 97 Prozent planen, neu gewonnene Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Besonders geschätzt wird von den Lehrpersonen zudem die Möglichkeit einer Auszeit, die sich in Verbindung mit dem Weiterbildungsangebot sehr motivierend auf ihre weitere berufliche Tätigkeit auswirkt. Auch der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ist für den grössten Teil der Teilnehmenden ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung.
Austausch von Erfahrungen und Professionaliserung fördern
Mit der Aufnahme der Berufstätigkeit beginnt für Lehrerinnen und Lehrer die Phase der Berufseinführung. Dies ist ein berufsbiografisch wichtiger Lebensabschnitt. Neben Bekanntem tauchen Fragen und Herausforderungen auf, die in der Grundausbildung noch keine Dringlichkeit hatten. Gemäss Verordnung des Regierungsrates vom 29. Januar 2003 ist die PH Zürich für die Organisation und Durchführung der Berufseinführung verantwortlich. Diese beinhaltet die Fachbegleitung am Arbeitsort, Beratungsangebote, fakultative Kurse sowie die Weiterbildung der Berufseinführung. Diese Weiterbildung bildet den Abschluss der Phase der Berufseinführung und wird im zweiten oder dritten Berufsjahr absolviert. Sie dauert für Lehrpersonen der Kindergarten- und Primarstufe drei Wochen und für Lehrpersonen der Sekundarstufe vier Wochen. In der Weiterbildung der Berufseinführung werden Transferleistungen zwischen Ausbildung und Berufstätigkeit gesichert und durch Impulse und Vertiefungen erweitert. Die Weiterbildung bietet Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen und soll als Auszeit aus dem Schulalltag dazu dienen, die Professionalisierung der Berufseinsteigenden zu fördern und sie im Finden und Festigen der Berufsrolle zu unterstützen.
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